Der Impressionsanteil ist die Zahl Ihrer erhaltenen Impressionen geteilt durch die geschätzte Zahl der Impressionen, für die Sie infrage kamen. Er beantwortet die Frage, wie viel des Marktes Sie tatsächlich abgreifen. Wertvoller ist allerdings die Ursache des Rests: Google teilt sie in Verlust durch Budget und Verlust durch Rang. Diese beiden Zahlen sagen direkt, ob Sie Budget erhöhen oder Qualität verbessern müssen.
Wie wird der Impressionsanteil berechnet?
Die Formel ist einfach: Impressionsanteil = erhaltene Impressionen ÷ geschätzte mögliche Impressionen. Google schätzt anhand Targeting, Freigabestatus und Geboten, wie oft Sie hätten erscheinen können. Ein Anteil von 62% bedeutet, dass Sie in rund einem Drittel der für Sie verfügbaren Suchanfragen gar nicht erschienen sind.
Was unterscheidet Budgetverlust und Rangverlust?
Beide Verlustarten zeigen verschiedene Probleme, und ihre Lösungen sind nicht austauschbar. Verlust durch Budget misst Suchanfragen, bei denen Sie die Auktion gewonnen hätten, aber das Tagesbudget aufgebraucht war. Verlust durch Rang misst Anfragen, bei denen Gebot oder Qualitätsfaktor nicht ausreichten.
- Hoher Budgetverlust: die Kampagne steht einen Teil des Tages still; konvertiert sie unter Zielkosten, Budget erhöhen.
- Hoher Rangverlust: mehr Budget hilft nicht; arbeiten Sie am Qualitätsfaktor und an den Geboten.
- Beides niedrig, Anteil trotzdem klein: das Targeting ist womöglich zu eng; Keyword-Abdeckung und Optionen prüfen.
- Hoher Anteil, schwache Conversions: Sie erscheinen vielleicht bei den falschen Anfragen; Suchanfragenbericht lesen.
Wie hoch sollte der Zielanteil sein?
Ein universelles Ziel gibt es nicht, aber sinnvolle Bereiche je Kampagnentyp. Brand-Kampagnen zielen hoch, weil diese Anfragen günstig sind, gut konvertieren und man sie nicht dem Wettbewerb überlassen will. Bei generischen Kampagnen ist die Jagd auf 100% meist unprofitabel: die letzten Prozentpunkte bestehen aus den teuersten Anfragen mit der geringsten Absicht.
Sehen Sie, wo Sie Chancen liegen lassen
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Wie steigert man den Impressionsanteil?
Es gibt vier Hebel, und jeder beantwortet eine andere Verlustart. Richtig ist, zuerst die Ursache zu messen und dann den passenden Hebel zu ziehen.
- Budget erhöhen: nur bei hohem Budgetverlust und Conversion unter Zielkosten.
- Qualitätsfaktor heben: Anzeigentext, Keyword und Landingpage in Einklang bringen bringt besseren Rang beim gleichen Gebot.
- Gebotsstrategie prüfen: Ziel-Impressionsanteil passt zu Brand-Kampagnen, treibt bei generischen aber die Kosten; siehe Gebotsstrategien.
- Streuverluste kappen: Budget für nicht konvertierende Anfragen ist Budget, das gewinnbaren Anfragen fehlt.
Was sagt der Anteil über den Wettbewerb?
Fällt Ihr Anteil plötzlich, während die Ausgaben gleich bleiben, ist womöglich ein neuer Wettbewerber in die Auktion eingetreten. Der Bericht zu Auktionsdaten bestätigt das. Für systematische Beobachtung nutzen Sie die Methoden aus unserer Konkurrenzanalyse.
Machen Sie den Impressionsanteil nicht zum Selbstzweck: Ziel ist nicht der ganze Markt, sondern sein profitabler Teil. Um die Verlustursache je Kampagne zu sehen: zur Ads Sensor-Beta anmelden.